Wildkräuter & Blüten konservieren: So nutzt du die Kraft der Natur das ganze Jahr!
Fermentieren, Trocknen, Einlegen – Die besten Methoden, um Wildkräuter und Blüten voller Aroma und Nährstoffe zu bewahren

Wildkräuter und essbare Blüten sind kleine Naturwunder – sie stecken voller Vitamine, Antioxidantien und einzigartiger Aromen. Doch ihre Saison ist oft kurz. Wie kannst du ihre wertvollen Eigenschaften bewahren und auch in Herbst und Winter von ihnen profitieren? Die Lösung liegt in bewährten Konservierungsmethoden! Durch Fermentation, Trocknung oder Einlegen kannst du Kräuter und Blüten nicht nur haltbar machen, sondern ihr Aroma sogar intensivieren. Hier erfährst du, wie du mit einfachen, natürlichen Methoden das Beste aus deinen Wildkräutern herausholst.
1. Fermentation – Haltbarkeit mit Gesundheitsbonus
Fermentieren ist mehr als nur eine Konservierungsmethode – es macht Kräuter nicht nur länger haltbar, sondern steigert auch ihren gesundheitlichen Wert. Durch die natürliche Gärung entstehen probiotische Bakterien, die deine Darmflora unterstützen und dein Immunsystem stärken.
So geht’s:
- Wähle kräftige Kräuter wie Giersch, Löwenzahn, Bärlauch oder Brennnessel.
- Hacke sie klein und vermische sie mit 2% Salz (20 g Salz auf 1 kg Kräuter).
- Fülle die Mischung in ein steriles Glas und drücke sie gut an, sodass Flüssigkeit austritt.
- Verschließe das Glas und lasse es bei Zimmertemperatur 5–7 Tage fermentieren.
- Danach kühl lagern und nach Belieben verwenden.
Extra-Tipp: Ergänze Blüten wie Kapuzinerkresse oder Ringelblume für eine würzig-blumige Geschmacksnote!

2. Trocknen – Intensives Aroma für Tee, Gewürze & Kräuterpulver
Das Trocknen ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um Wildkräuter lange haltbar zu machen. Perfekt geeignet für die Zubereitung von Tees, Kräutermischungen oder als würzige Beigabe für Suppen und Soßen.
So funktioniert’s:
- Sammle Kräuter an einem trockenen Tag und binde sie zu kleinen Sträußen.
- Hänge sie kopfüber an einem dunklen, gut belüfteten Ort auf oder breite sie auf einem Dörrgitter aus.
- Alternativ: Im Backofen bei max. 40 °C oder im Dörrautomaten schonend trocknen.
- Nach dem Trocknen luftdicht in Gläsern oder dunklen Behältern lagern.
Profi-Tipp: Getrocknete Blüten wie Malven, Lavendel oder Kornblumen verleihen Tees eine aromatische und farbenfrohe Note!
3. Einlegen – Aromatische Kräuteröle, Blütenessig & Kräutersalz
Einlegen bietet nicht nur eine Möglichkeit zur Konservierung, sondern verleiht den Kräutern auch eine besondere geschmackliche Tiefe. Besonders gut eignen sich Öl, Essig oder Salz als Trägermedium.
Öl-Variante:
- Würzige Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Gundermann in hochwertiges Olivenöl einlegen.
- Mindestens 2 Wochen ziehen lassen – perfekt für Dressings, Dips und Marinaden.
Essig-Variante:
- Blüten wie Holunder oder Veilchen in Apfelessig einlegen.
- Nach 2 Wochen entsteht ein aromatischer Blütenessig für Salate oder Getränke.
Salz-Variante:
- Fein gehackte Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Giersch mit grobem Meersalz mischen.
- In einem Schraubglas aufbewahren - ideal als Kräutersalz für herzhafte Gerichte.

TIPP: Auf unserem Blog findest du viele weitere Rezepte zu Kräutern und Wildkräutern, sowie die passenden Gläser. ❤️
Fazit: Natürliche Konservierung leicht gemacht!
Mit Fermentation, Trocknung und Einlegen kannst du Wildkräuter und essbare Blüten nicht nur haltbar machen, sondern auch ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und ihre Aromen intensivieren. Ob als probiotische Superfoods, wärmender Kräutertee oder würziges Kräuteröl – mit diesen Methoden genießt du die Kraft der Natur das ganze Jahr über. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um deine Kräuterschätze zu bewahren!